Religion & Glauben

Das Gebiet des modernen Jordaniens war über viele Jahrhunderte sowohl im Alten als auch im Neuen Testament der Ort bedeutender Ereignisse in der Geschichte des Christentums. Aufgrund dieser religiösen Bedeutsamkeit wurden viele Orte in Jordanien zu Pilgerstätten ernannt und selbst Papst Johannes Paul VI, Papst Johannes II, Papst Benedikt XVI und Papst Franziskus haben diese Orte im Laufe des letzten halben Jahrhunderts besucht. Jordanien, ein Land, dass sich der religiösen Koexistenz gewidmet hat, pflegt und beschützt diese religiösen Stätten für Pilger aus aller Welt.

Religion

  • Madaba

  • Die Taufstätte/ Bethanien jenseits des Jordan/ Al-Maghtas

  • Mukawir

  • Berg Nebo

Madaba

Berg Nebo

Vom windgepeitschten Felsvorsprung des Berg Nebo mit Blick auf das Tote Meer, dem Jordantal und Jericho, sowie die entfernten Hügel Jerusalems, betrachtete Moses einst das Heilige Land von Kanaan, das er niemals betreten würde. Er starb und wurde in Moab begraben, “ in dem Tal gegenüber der Stadt Beth-Peor” (Deuteronomium 34:6). Der Berg Nebo wurde zu einem Pilgerort für die ersten Christen aus Jerusalem und im 4. Jahrhundert wurde dort eine kleine Kirche errichtet, um an den Ort zu erinnern, in dem Moses starb. Einige Steine dieser Kirche befinden sich noch an ihrem urprünglichen Platz in der Mauer entlang des Apsisbereiches. Die Kirche wurde später im 5. und 6. Jahrhundert zur jetzigen großen Basilika erweitert, die über eine außergewöhnliche Kollektion an byzantinischen Mosaiken verfügt. Das von einer Schlange umschlungene Kreuz außerhalb des Heiligtums, ist ein Symbol für die bronzefarbene (oder eherne) Schlange, die Moses in die Wüste mitnahm und für das Kreuz, an dem Jesus gekreuzigt wurde.


Mukawir – Machaerus

Der römisch-jüdische Geschichtsschreiber aus dem 1. Jahrhundert n. Ch., Flavius Josephus, bezeichnete den beeindruckenden Ort Machaerus (das heutige Mukawir) als den Palast bzw. die Festung des Herodes, der zu Lebzeiten Jesus Christus der von Rom ernannte Herrscher über die Region war. In dieser Burg, hoch oben auf dem Berggipfel, mit Blick über das Tote Meer, hielt Herodes Antipas, Sohn des Herodes, Johannes den Täufer gefangen und ließ ihn nach Salomes schicksalhaftem Tanz enthaupten.

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Die Taufstätte/ Bethanien jenseits des Jordan/ Al-Maghtas

Der Ort Bethanien jenseits des Jordans, in dem Johannes der Täufer lebte und Jesus getauft wurde, ist seit langem aus der Bibel bekannt (Johannes 1:28 und 10:40), sowie aus den byzantinischen und mittelalterlichen Texten. Er wurde nunmehr am Ostufer des Jordan Flusses im Haschemitischen Königreich Jordanien ermittelt und wird systematisch untersucht, ausgegraben, restauriert und für den Empfang der Pilger und Touristen vorbereitet. Bethanien jenseits des Jordans ist mit dem Auto von der Hauptstadt Amman aus in einer halben Stunde zu erreichen. Die Stätten im Gebiet Bethanien waren Teil der frühchristlichen Pilgerrouten zwischen Jerusalem, dem Fluss Jordan und dem Berg Nebo.

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Mukawir

Der römisch-jüdische Geschichtsschreiber aus dem 1. Jahrhundert n. Ch., Flavius Josephus, bezeichnete den beeindruckenden Ort Machaerus (das heutige Mukawir) als den Palast bzw. die Festung des Herodes, der zu Lebzeiten Jesus Christus der von Rom ernannte Herrscher über die Region war. In dieser Burg, hoch oben auf dem Berggipfel, mit Blick über das Tote Meer, hielt Herodes Antipas, Sohn des Herodes, Johannes den Täufer gefangen und ließ ihn nach Salomes schicksalhaftem Tanz enthaupten.

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Berg Nebo

Vom windgepeitschten Felsvorsprung des Berg Nebo mit Blick auf das Tote Meer, dem Jordantal und Jericho, sowie die entfernten Hügel Jerusalems, betrachtete Moses einst das Heilige Land von Kanaan, das er niemals betreten würde.

Er starb und wurde in Moab begraben, “ in dem Tal gegenüber der Stadt Beth-Peor” (Deuteronomium 34:6). Der Berg Nebo wurde zu einem Pilgerort für die ersten Christen aus Jerusalem und im 4. Jahrhundert wurde dort eine kleine Kirche errichtet, um an den Ort zu erinnern, in dem Moses starb. Einige Steine dieser Kirche befinden sich noch an ihrem urprünglichen Platz in der Mauer entlang des Apsisbereiches.

Die Kirche wurde später im 5. und 6. Jahrhundert zur jetzigen großen Basilika erweitert, die über eine außergewöhnliche Kollektion an byzantinischen Mosaiken verfügt.

Das von einer Schlange umschlungene Kreuz außerhalb des Heiligtums, ist ein Symbol für die bronzefarbene (oder eherne) Schlange, die Moses in die Wüste mitnahm und für das Kreuz, an dem Jesus gekreuzigt wurde.

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