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> Panoramablick auf das Naturschutzgebiet Dana

Ajloun


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Wanderwege im Naturschutzgebiet Ajloun

Das Naturschutzgebiet Ajloun befindet sich im Bergland um Ajloun (im Norden von Amman). Es ist eine mediterrane Hügellandschaft, die von Eichen- und Pistazienwäldern geprägt wird. Das Gebiet wurde 1988 zum Naturschutzgebiet erklärt, als ein Programm zur Aufzucht von Rehwild in Gefangenschaft ins Leben gerufen wurde. Das Naturreservat befindet sich in einem Gebiet, das Eshtafeena genannt wird. Die Royal Society for the Conservation of Nature (Königliche Naturschutzgesellschaft) hat zwei Wanderwege und einen Platz mit Übernachtungsmöglichkeiten anlegen lassen. Ajlouns Wälder bestehen zum Großteil aus Eichenwald, in dem aber auch verschiedenste andere Baumarten wie Pistazien-, Pinien-, Johannisbrot- und Erdbeerbäume zu finden sind. Diese Bäume spielen seit jeher eine wichtige Rolle für die Menschen in der Region, sei es wegen des Holzes, der Schönheit der Landschaft oder auch oft als Nahrungsmittel oder Medizin.


Naturschutzgebiet Aqaba

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Der Napoleonfisch

Der Golf von Aqaba ist berühmt für seine Artenvielfalt. Er bildet die nordöstliche Bucht des Roten Meeres und ist 180 Kilometer lang und 25 Kilometer breit. Die Anrainerstaaten des Golfs sind Ägypten, Saudi-Arabien, Israel und Jordanien.

Das Korallenriff des Golfs von Aqaba ist weltweit das nördlichste Ökosystem seiner Art. Eine durchschnittliche Wassertemperatur von 23° Celsius, sturmfreies Wetter und milde Wasserströmungen bilden ideale Umgebungsbedingungen für das Wachstum von Korallen. Durch den hohen Salzgehalt werden außerdem unzählige andere maritime Lebensformen begünstigt. So sind hier 110 Arten von Weichkorallen und 120 Arten von Steinkorallen beheimatet. Die Korallenriffe, die den Golf umsäumen, bieten Lebensraum für über 1000 Spezies von Fischen, Korallen, Krustentieren und Säugern. Nachtaktive Tiere wie Krabben, Garnelen und Hummer treten in den Nachtstunden auf der Suche nach Nahrung in Erscheinung. Zu den saisonalen Besuchern des Golfs von Aqaba gehören Wasserschildkröten, Delfine, Seekühe und harmlose Walhaie.
Aqaba ist die einzige Küstenstadt Jordaniens. Dieser malerischer Ort erstreckt sich umgeben von farbenprächtigen Bergen und dem blauen Wasser des Roten Meeres über 27 Kilometer an der Küste des Golfs von Aqaba. Die Stadt entwickelt sich kontinuierlich weiter. Aqaba wurde als besondere Freihandelszone ausgewiesen, mit eigener Gesetzgebung zum Schutz und zur Förderung der Geschäftswelt, des Gemeinwesens, des Tourismus und der Umwelt.



Azraq

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Flora und Fauna in Azraq

Das Feuchtgebiet Azraq ist eine einzigartige Oase im Herzen der halbtrockenen östlichen Wüste Jordaniens und eines von mehreren wunderschönen Naturschutzgebieten der RSCN. Zu seinen Sehenswürdigkeiten zählen diverse natürliche bzw. in der Antike gebaute Pools, eine je nach Jahreszeit überflutete Marsch und eine breitflächige Wattlandschaft, die auch unter dem Namen Qa’a Al-Azraq bekannt ist. Zudem machen hier viele Vogelarten auf ihren anstrengenden Wanderungen zwischen Asien und Afrika Halt. Einige überwintern hier auch oder nutzen die geschützten Gebiete des Sumpflandes als Brutstätte.


Dana

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In Dana wartet an jeder Ecke ein atemberaubender Panoramablick.

Das Naturschutzgebiet von Dana erstreckt sich über 308 Quadratkilometer und ist reich an natürlichen Schätzen. Es umfasst eine Kette von Tälern und Bergen, die vom Jordangraben bis hinab ins Flachland von Wadi Araba reichen. Die atemberaubende Schönheit des Berges Rummana, das Geheimnis der uralten Ruinen von Feynan, das Dorf Dana, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint, und die beeindruckenden roten und weißen Sandsteinfelsen von Wadi Dana vermögen die Besucher immer wieder zu beeindrucken. Das Naturschutzgebiet ist landschaftlich vielseitig. Es gibt bewaldetes Hochland und felsige Hänge, Geröllebenen und Sanddünen. Zudem wird in Dana die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt geschützt, unter anderem zahlreiche seltene Arten. In Dana gibt es 600 verschiedene Pflanzenarten, 37 Säugetierarten und 190 Vogelarten.


Mujib

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Ein eleganter nubischer Steinbock im Wadi Mujib

Mit seiner spektakulären Szenerie an der Ostküste des Toten Meeres ist das Naturschutzgebiet von Mujib das am tiefsten gelegene Naturschutzgebiet der Welt. Das Gebiet befindet sich tief unten in der Schlucht von Wadi Mujib, die 410 Meter unter dem Meeresspiegel ins Tote Meer mündet. Das Naturschutzgebiet reicht vom Berg Kerak im Norden nach Madaba im Süden und erreicht teilweise eine Höhe von 900 Metern. Der Höhenunterschied von bis zu 1300 Metern sowie der durchgängige Wasserzufluss aus sieben Flüssen geben dem Wadi Mujib eine biologische Vielfalt, deren Erkundung und Dokumentation bis heute andauert. Es wurden bisher über 300 Pflanzenarten, zehn Raubtierarten und zahlreiche Spezies von einheimischen und Zugvögeln verzeichnet. Manche der abgelegenen Berge und Täler sind schwer zugänglich und bieten verschiedenen Arten von Wildkatzen, Ziegen und anderen Bergtieren sicheren Lebensraum. Die Sandsteinklippen von Mujib sind die ideale Umgebung für eine der schönsten Bergziegen der Welt, den Nubischen Steinbock.


Shawmari

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Der bedrohte Oryx

Das Naturschutzgebiet von Shawmari wurde 1975 von der RSCN als Brutstätte für gefährdete oder in dieser Gegend ausgestorbene Tierarten gegründet. Durch die erfolgreichen Zuchtprogramme einiger der weltweit bedeutendsten Zoos und Naturparks beheimatet dieses kleine, 22 Quadratkilometer messende Reservat heute einige der seltensten Tierarten des Nahen Ostens. Oryx-Antilopen, Strauße und asiatischer Wildesel, die auf vielen byzantinischen Mosaiken des 6. Jahrhunderts dargestellt sind, machen ihre Gegenwart in diesem geschützten Gebiet wieder geltend. Bejagung und die Zerstörung ihres Lebensraums führten dazu, dass diese Arten nahezu ausgerottet waren, doch inzwischen vermehren sich die Tiere wieder.


Naturschutzgebiet Wadi Rum

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Oft sieht man Adler und andere große Raubvögel über die Felsen des Wadi Rum gleiten.

Die mondähnliche Landschaft des Wadi Rum ist auf der ganzen Welt einmalig. In der Wüste von Rum erheben sich mächtige Berge, die in allen Tönen der Farben Rot, Gelb und Orange schillern. Ihre Farbschattierungen spiegeln sich in den Sanddünen der Wüste und am Horizont wieder – ein atemberaubendes Panorama!

An diesem Ort können Sie eins mit der Natur werden. Lassen Sie sich von den emporragenden Bergen überwältigen und genießen Sie die reine und stille Atmosphäre dieses großartigen Ortes.

Das Ökosystem des Wadi Rum überrascht mit vielen seltenen und heimischen Pflanzen. Der Frühling bringt Hunderte von wilden Blumenarten hervor. Rund 120 Vogelarten wurden bisher in der Gegend registriert, darunter der Gänsegeier, Borstenrabe, Habichtsadler und Fahlkauz. Genaue Untersuchungen der Gegend haben weiterhin ergeben, dass auch der Grauwolf, der Afghanfuchs, die Sandkatze und der Steinbock hier anzutreffen sind.

Eine Aktivität, die Freunde des Nervenkitzels immer wieder in das Wadi Rum zieht, ist das Bergsteigen. Die Aufstiege reichen von einfachen Wanderungen bis zu richtigen Klettertouren an reinem Granit und Sandsteinfelsen bis auf 900 Meter Höhe.




Der Golf von Aqaba ist weltweit berühmt für seine Artenvielfalt. Er dient 110 Weichkorallenarten, 120 Hartkorallenarten und über 1000 Fischarten als Heimat.

Korallen sind keine Pflanzen, sondern lebende Organismen. Sie gehören zum uralten Stamm der einfach gebauten Nesseltiere. Korallenstrukturen bestehen aus Hunderten dieser kleinen Tiere, die zu einer Kolonie zusammen gewachsen sind. Korallen wachsen äußerst langsam, ungefähr einen Zentimeter pro Jahr. Die Korallen, die Sie im Golf of Aqaba sehen, sind also Hunderte von Jahren alt.

Die Hügel und Wüsten des Wadi Rum erwachen im Frühling mit über 2000 Arten von wild wachsenden Pflanzen und Blumen zum Leben. Zu nennen sind hier die Mohnblume, das rote Windröschen und die wunderschöne Schwarze Iris, Jordaniens Nationalblume.

Die auf dem üppig mit Seegras bewachsenen Meeresboden beheimateten Röhrenaale wurden von Ludwig Sillner entdeckt, einem der Unterwasserkameramänner Jacques Cousteaus. Davon zeugt der lateinische Name des Röhrenaals: Gorgasia Sillneri.

Aufgrund des extrem hohen Salzgehalts leben im Toten Meer weder Pflanzen noch Tiere.