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Abgesehen von den Ständen der Kunsthandwerker in Petra gibt es auch in Wadi Musa zahlreiche Geschäfte, in denen einheimische Produkte verkauft werden, wie nabatäische Töpferarbeiten, Silbergeschirr und Perlenschmuck. Diese werden hauptsächlich von den Beduinen hergestellt.
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Traditionelle Halskette im Stil der Beduinen |
Etwas außerhalb des Zentrums von Wadi Musa gibt es eine kleine, von der Queen Noor Foundation geförderte Silberwerkstatt. Hier fertigen einheimische Frauen bezaubernden Silberschmuck, der in zahlreichen Geschäften verkauft wird. Es empfiehlt sich, einen Arabisch-Dolmetscher mitzunehmen, wenn Sie die Werkstatt besuchen, da die Frauen dort kaum oder gar kein Englisch sprechen. Sie können auch Schmuck fertigen lassen, allerdings sollten Sie dafür ein paar Tage einräumen. Die Preise in der Werkstatt sind etwa dieselben wie in der Stadt.
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In den meisten größeren Souvenirläden können Sie per Kreditkarte zahlen, nicht jedoch in kleineren Geschäften und auf den Märkten. Vergessen Sie also ihr Bargeld nicht, wenn Sie einkaufen gehen. |
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In einigen Läden Wadi Musas können Sie schwere antike Halsketten erwerben. Diese befinden sich nicht immer in den Auslagen, und sie sind recht teuer. Ein gutes Geschäft für diese Halsketten ist das Sandcastle in Petra.
Im Besucherzentrum gibt es zwei Kunsthandwerksläden. Durch den einen werden die Landfrauen in Jordanien unterstützt, durch den anderen der „Ladies’ Working Circle“ (Frauenarbeitskreis) von Wadi Musa. Diese Geschäfte verkaufen eine ausgezeichnete Auswahl von Waren, vor allem Schmuck oder Perlmuttschachteln, mit buntem Sand gefüllte Flaschen, Wollteppiche, bestickte und gewebte Kissen, Kleidungsstücke, Möbel, Ton- und Glaswaren, Wandbehänge und Metallgegenstände sowie einige der berühmten Stickereien. Sie alle eignen sich hervorragend als Mitbringsel aus Jordanien.
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Feilschen ist willkommen, aber nicht immer notwendig, besonders bei preisgünstigen Waren. Um mehr als ein Drittel werden Sie den Preis jedoch selten herunterhandeln. |
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Zu den beliebtesten Souvenirs aus Jordanien zählen die berühmten, reich verzierten Schmucksäbel. Früher trugen fast alle Männer in Arabien weitaus tödlichere Exemplare als die, die heute verkauft werden. Die Einsatzmöglichkeiten waren vielfältig: Die Säbel dienten zum Schneiden von Brot und anderen Nahrungsmitteln bis hin zum Schlachten von Tieren.
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Seit vielen Jahrzehnten schon bieten Kunsthandwerker in Petra mit buntem Sand gefüllte Flaschen feil. Es heißt, der Erste, der solche Flaschen anbot, war der in Petra geborene Mohammed Abdullah Othman, der sich das Handwerk als Junge selbst beibrachte. Das Material fand er in den nahe gelegenen Bergen und Höhlen. Othman und seine Handwerkskollegen benötigen für ihre Kunst keine Farbstoffe, da der Sandstein vor Ort von Natur aus in mehr als 20 verschiedenen Farben schimmert.
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Silberschmuck wird immer gewogen, bevor der Preis genannt wird, da Silber gewöhnlich nach Gewicht und nicht nach Design verkauft wird.
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