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Eco & Nature
Ökologie und Natur

Wadi Rum ist ein Paradies für Naturfans, ein einzigartiges Ökosystem, in dem seltene Pflanzen und Kräuter wachsen, deren Heilkräfte den Beduinen seit langen Zeiten bekannt sind.

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Die nubischen Steinböcke mit ihrem sicheren Tritt sind auf den gefährlichen Felsen in ihrem Element.

Auf den ersten Blick scheint es hier nicht viele wild lebende Tiere zu geben, doch wenn Sie genau hinsehen, werden Sie feststellen, dass es in Wadi Rum mehr als nur Sand und Felsen gibt. Klippschliefer, Feldhasen, Wüstenspringmäuse und Wüstenrennmäuse tauchen plötzlich aus dem Nichts auf, sobald die Sonne untergeht. Dies ist auch die Zeit, an der die Wüstenjäger – Füchse und arabische Wüstenkatzen – in Erscheinung treten. Ihre Spuren sind morgens oft in im Sand nahe der Beduinenlager zu sehen – ein klarer Beweis für ihre nächtliche Nahrungssuche.
Pflücken Sie keine Blumen oder andere Pflanzen. Machen Sie lieber Fotos. Auf diese Weise bleiben die Pflanzen Ihnen und der Wüste erhalten. Es ist äußerst wichtig, die Regeln und Vorschriften des Naturschutzgebietes einzuhalten.
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Es gibt immer noch nubische Steinböcke und Gazellen zu sehen, wenn auch nicht mehr so häufig wie früher. Arabische Oryx-Antilopen stehen unter besonderem Schutz der Royal Society for the Conservation of Nature (RSCN), da sie erst kürzlich aus dem Shawmari-Reservat wieder eingeführt wurden.

Zu den Vogelarten zählen Wüstenläuferlerchen und Haubenlerchen, Wüstensteinschmätzer, Steinsperlinge, rosafarbene Einödgimpel (der Nationalvogel Jordaniens) und Chukarhühner. Hoch oben zwischen den Felsen schweben Geier, Bussarde und Adler.
Wenn Sie ein Mitbringsel von Ihrer Reise nach Wadi Rum suchen, schauen Sie im Naturladen des Besucherzentrums vorbei.
Naturschutzgebiet Wadi Rum

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Das traditionelle Kunsthandwerk der Beduinen eignet sich hervorragend als Mitbringsel.

Die durch die Verwaltung des Naturschutzgebietes von Wadi Rum vertretene Aqaba Special Economic Zone Authority (ASEZA) hat es sich zum Ziel gesetzt, dieses besondere Gebiet mit seiner einzigartigen Flora und Fauna zu schützen. Die Organisation ist bestrebt, die Auswirkungen des modernen Tourismus so gering wie möglich zu halten. Dazu hat sie sich mit den Beduinenstämmen zusammengetan. Im Gegenzug für deren Hilfe beteiligt sie die Beduinen an den Eintrittsgeldern, unterstützt und fördert den Tourismus und schafft mit dem Verkauf von Beduinenhandwerk und Souvenirs alternative Einkommensquellen.

Weitere Informationen über das Naturschutzgebiet von Wadi Rum (Wadi Rum Protected Area) erhalten Sie beim Wadi Rum Protected Area Management:
Tel.: 03-2090600, Fax: 03-2032586 oder auf der Website www.wadirum.jo



Während einer traditionellen Kaffeezeremonie der Beduinen trinkt man drei Tassen Kaffee: Eine für die Seele, eine für das Schwert und eine, weil man zu Gast sind. Eine vierte Tasse zu verlangen wäre unverschämt!

 


In der Raststätte von Wadi Rum können Sie einen einheimischen Beduinen als Führer anheuern, der Ihnen entweder einen Geländewagen oder, wenn Sie es abenteuerlich mögen, einen Kamelritt für die Erkundung der Gegend anbietet. Die Preise sind im Besucherzentrum ausgehängt.

Tel.: +962 3 2090600
Fax: +962 3 2032586
www.WadiRum.jo


 Die Wüstenpolizei von Wadi Rum tragen die wohl attraktivste Uniform im Nahen Osten. Sie besteht aus einem langen khakifarbenen Gewand, das von einem leuchtend roten Bandelier zusammengehalten wird, einem um die Hüfte gebundenen Halfter mit Dolch und Gewehr. Die Kopfbedeckung ist die traditionelle, von den jordanischen Beduinen getragene rotweiße Keffieh. Die Wache der Wüstenpolizei befindet sich in einer alten Polizeifestung aus den 1930er Jahren.


Von der Royal Society for the Conservation of Nature (RSCN) wurde ein Schutzgebiet für die Oryx-Antilope eingerichtet. Im Besucherzentrum der RSCN befindet sich neben der Raststätte in ein paar alten Eisenbahnwagons ein Souvenirladen, in dem Kunsthandwerkswaren angeboten werden.