Startseite Kontakt SITEMAP
 Sprache
Sie sind hierAttraktionen > Irbid > Geschichte und Kultur
Wallpapers
Quiz über Jordanien
Aktuelle Uhrzeit in Jordanien:
Copyright 2005 by The Jordan Tourism Board. Datenschutzerklärung | Haftungsausschluss
 

 

 
 
 
Sie sind hierAttraktionen > Irbid > Geschichte und Kultur

GESCHICHTE und KULTUR

Umm Qais: Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind die Ruinen der römischen Stadt mit dem Westtheater, der Kolonnadenstrasse, dem Mausoleum und dem Badehaus.

In Pella gibt es viele archäologisch interessante Stätten, deren Freilegung zum Teil noch andauert. Zu nennen wären hier die Westkirche aus dem 6. Jahrhundert, eine Kirche in einem Wohnkomplex aus dem 6. Jahrhundert, ein Amphitheater aus dem 1. Jahrhundert, das römische Nymphäum und die Ostkirche.

MUSEEN

Archäologisches Museum von Irbid

img_statue.jpgDas archäologische Museum von Irbid wurde in den frühen Sechziger Jahren zusammen mit der Abteilung für Denkmal- und Kulturschutz (Antiquities Office) eingerichtet. Es bestand ursprünglich aus einer Ausstellungshalle am Fuß des Tell Irbid. Weil bei den Ausgrabungen in der Region von Irbid immer mehr archäologische Werkzeuge gefunden wurden, verlegte man das Museum 1984 in den südlichen Teil der Stadt.

Die Sammlung des Museums beinhaltet verschiedene prähistorische Werkzeuge von den Ausgrabungen des Department of Antiquities und der internationalen archäologischen Vertretung, deren Entstehung von der Altsteinzeit bis in die islamischen Perioden reicht. Inzwischen reicht die Fläche des Museums erneut nicht für alle Fundstücke aus dem Norden des Landes aus. Das Department of Antiquities will das osmanische Seray in Irbid (bekannt als das „alte Gefängnis“) sanieren und zum Museum der Zukunft ausbauen. Dieses Gebäude auf Tell Irbid ist eines der ältesten der Stadt. Nach dem Ausbau werden sich dort als Ergänzung zur Zentrale von Irbid Antiquities ein archäologisches Museum, eine ethnografische Ausstellung, eine archäologische Bibliothek, Labors und Lagermöglichkeiten befinden.

Tel : + 962 2 7275817


Archäologisches Museum von Umm Qais

Das Museum, das sich in einem der Häuser des osmanischen Dorfes von Umm Qais befindet, besteht aus zwei Ausstellungshallen. In der ersten Halle befindet sich verschiedene Keramik aus der hellenistischen bis zur islamischen Periode, außerdem werden hier Fundstücke aus den Grabmalen von Umm Qais ausgestellt.

Die zweite Halle ist der Bildhauerkunst mit Schwerpunkt auf der römischen Periode gewidmet. In den großen Innenhof wurden Sarkophage aus schwarzem Basalt, Kapitellsäulen und Sockel, zwei Basalttore, Mosaike und die berühmte sitzende Tyche verlegt.

Umm Qais (Gadara) war eine der Städte der Dekapolis, die mit römischer Stadtkonzeption geplant wurden. Das osmanische Dorf im oberen Teil der alten Stadt wurde vom Department of Antiquities erworben, das jetzt mehrere Ausgrabungs- und Konservierungsprojekte vor Ort eingerichtet hat, zum Beispiel die Restaurierung des Haupttheaters im Westen.

Die geografische Lage von Umm Qais ist besonders wichtig. Besucher des Standorts haben eine gute Aussicht auf die syrischen Golanhöhen, den Berg Hermon, den See Genezareth und die palästinensischen Ebenen.

Standort: Beit Al-Russan (Haus von Al-Russan)

Gadara stieg zu einer der wichtigsten Städte der Dekapolis auf. Es gab dort eigene Münzen, und die Zeitrechnung erfolgte nach dem pompeischen Kalender.

Während der frühen Jahre der römischen Herrschaft kontrollierten die Nabatäer die Handelsrouten nach Norden bis ins weit entfernte Damaskus. Mark Anton war mit dieser Konkurrenz nicht einverstanden und sandte König Herodes den Großen, um den Einfluss der Nabatäer zu schwächen. Als Dank für seine Anstrengungen wurde ihm von Rom die Stadt Gadara übergeben.

Der Islam feierte seinen Einzug nach Gadara nach dem Sieg der islamischen Truppen über die byzantinischen Armeen in den Schlachten von Fahl (Pella) und Jarmuk in den Jahren 635 n. Chr. und 636 n. Chr.

Pella wurde zum ersten Mal im 19. Jht. v. Chr. in ägyptischen Texten erwähnt. Darin trägt es die Namen Pihilum und Pehel. Es war ein florierender Handelsknotenpunkt mit Verbindungen zu Syrien und Zypern ebenso wie Ägypten.

Wie viele der alten Städte und Bauwerke Jordaniens wurden die Städte Umm Qais und Pella vom gewaltigen Erdbeben 747 n. Chr. zerstört.