Startseite Kontakt SITEMAP
 Sprache
Sie sind hierAttraktionen > Ajloun > Ökologie und Natur
Wallpapers
Quiz über Jordanien
Aktuelle Uhrzeit in Jordanien:
Copyright 2005 by The Jordan Tourism Board. Datenschutzerklärung | Haftungsausschluss
 

 

 
 
 
Sie sind hierAttraktionen > Ajloun > Ökologie und Natur
 

img_nature_path.jpg

Einer der Wanderwege im Naturreservat Ajloun

Der große Pinienwald, der sich von Ajloun Richtung Norden erstreckt, ist eine einzigartige ökologische Ressource. Er ist das südlichste Pinienwaldgebiet der Welt. Die kühlen Wälder der Gegend, die wunderschönen Picknick-Plätze und die ausgiebigen Wanderwege ziehen in der Zeit zwischen April und Oktober viele Besucher an, speziell aus der Golfregion und anderen wärmeren Gegenden des Nahen Ostens.

Die Kombination aus schattigen Wäldern, sauberer Luft und angenehmen sommerlichen Temperaturen, die einfache Anreise vom Norden Jordaniens sowie die vielen archäologischen Sehenswürdigkeiten machen die Region zum führenden Ziel für Touristen aus dem In- und Ausland.

Naturschutzgebiet Ajloun

Das Naturschutzgebiet Ajloun befindet sich im Bergland um Ajloun (im Norden von Amman). Es ist eine mediterrane Hügellandschaft, die von Eichen- und Pistazienwäldern geprägt wird. Das Gebiet wurde 1988 zum Naturschutzgebiet erklärt, als ein Programm zur Aufzucht von Rehwild in Gefangenschaft ins Leben gerufen wurde.

img_ajloun_camping2.jpg

Unterkunftsmöglichkeit im Reservat

Das Naturreservat (13 Quadratkilometer) befindet sich in einem Gebiet, das Eshtafeena genannt wird. Die Royal Society for the Conservation of Nature (Königliche Naturschutzgesellschaft) hat zwei Wanderwege und einen Platz mit Übernachtungsmöglichkeiten anlegen lassen.

Ajlouns Wälder bestehen zum Großteil aus Eichenwald, in dem aber auch verschiedenste andere Baumarten wie Pistazien-, Pinien-, Johannisbrot- und Erdbeerbäume zu finden sind. Diese Bäume spielen seit jeher eine wichtige Rolle für die Menschen in der Region, sei es wegen des Holzes, der Schönheit der Landschaft oder auch oft als Nahrungsmittel oder Medizin.

img_roedeer.jpg

Reh

Das Rehwild hat sich an den Wald als neue Heimat gewöhnt und ernährt sich von einer Vielzahl von Bäumen, Sträuchern und Gras. Die reichhaltigen, mediterranen Wälder in der Region Ajloun bieten seit Jahrtausenden einen idealen Lebensraum. Die Abholzung der letzten 200 Jahre und das Vordringen der Wüste haben jedoch dazu geführt, dass der Bestand an Rehwild abgenommen hat. Daher wurden 1988 drei Rehe im Aufzuchtbereich des Ajloun-Naturreservats angesiedelt, die aus einem ähnlichen Reservat in der Türkei stammten. Die Anzahl der Tiere nimmt inzwischen wieder zu.

Ein weiteres früher in Jordanien einheimisches Tier ist der mesopotamische Damhirsch. Dieses Damwild ist vermutlich um die Jahrhundertwende ausgestorben, inzwischen gibt es jedoch Programme, um das Tier hier wieder heimisch zu machen. Der mesopotamische Damhirsch besitzt ein braun-gelbliches Fell.
 


Oben von der Burg haben Sie einen fantastischen Blick über das Panorama des Jordantals.

Während der mameluckischen Herrschaft war Qal’at al Rabadh Teil einer Signalkette, mit der per Feuerzeichen und Tauben Nachrichten von Damaskus bis Kairo in nur 12 Stunden weitergeleitet werden konnten!

Die Burg von Ajloun hat die Übertragungsstrecken zwischen Südjordanien und Syrien geschützt und während der Nacht Leuchtfeuer entzündet, um Signale vom Euphrat bis hinunter nach Kairo zu übermitteln.

Die Burg ist eines der besterhaltenen und komplettesten Beispiele der arabisch-islamischen Militärarchitektur des Mittelalters.