Die offizielle Website des Jordanischen Tourismusverbands
April 14, 2026
Jordanien ist für viele Gläubige mehr als nur ein Reiseziel. Wer sich für biblische Orte interessiert, stößt hier auf Plätze, die bis heute eng mit der christlichen Überlieferung verbunden sind. Genau deshalb gilt Jordanien für viele Reisende als heilige Stätte des Christentums. Einen ersten Überblick über das Thema bietet auch die offizielle Seite Religion & Glaube in Jordanien. Der bekannteste Ort ist die Taufstätte Jesu, die in Jordanien als Bethanien jenseits des Jordan / Al-Maghtas bezeichnet wird. Sie darf nicht mit dem biblischen Bethanien bei Jerusalem verwechselt werden.
Jordanien nimmt in der christlichen Überlieferung einen festen Platz ein. Offizielle jordanische Quellen beschreiben Bethanien jenseits des Jordan als Ort, der seit langem aus der Bibel sowie aus byzantinischen und mittelalterlichen Texten bekannt ist. Die UNESCO führt die Stätte als Welterbe und verortet sie am Ostufer des Jordan, nördlich des Toten Meeres. Dazu kommt, dass die Gegend früh Teil der Pilgerwege zwischen Jerusalem, dem Jordan und dem Berg Nebo war. Das macht Jordanien zu einer heiligen Stätte des Christentums, die nicht nur historisch wichtig ist, sondern für viele Besucher auch heute noch eine spürbare religiöse Bedeutung hat.
Wer in Jordanien christliche Stätten besucht, denkt meist zuerst an die Taufstelle Jesu. Aber sie ist nicht der einzige bedeutende Ort. In den offiziellen Broschüren von Visit Jordan werden auch der Berg Nebo, Mukawir, Tall Mar Elias und Anjara als wichtige Pilgerorte genannt. Diese Orte zeigen, dass die religiöse Landschaft Jordaniens weit über einen einzelnen Schauplatz hinausgeht.
Der Berg Nebo gehört zu den bekanntesten biblischen Orten des Landes. Er wurde zusammen mit Bethanien jenseits des Jordan und weiteren Stätten als Millennium-Pilgerstätte anerkannt. Viele Reisende verbinden den Besuch mit einem Abstecher ans Totes Meer, weil die Region geografisch gut zusammenpasst und sich die Route leicht planen lässt.
Mukawir ist vor allem für Besucher interessant, die sich für die Zeit von Herodes Antipas und die Geschichte um Johannes den Täufer interessieren. Tall Mar Elias wiederum wird traditionell mit dem Propheten Elia verbunden. Anjara, eine Stadt in der Provinz Ajloun im Norden des Königreichs, ist ein weiterer wichtiger Ort des christlichen Pilgertourismus in Jordanien und wurde vom Vatikan im Jahr 2000 als eine der fünf christlichen Pilgerstätten des Landes anerkannt. Mehr zur Region finden Reisende auf der offiziellen Seite zu Ajloun.
Der wichtigste Ort in diesem Zusammenhang ist Bethanien jenseits des Jordan, auch Al-Maghtas genannt. Die UNESCO beschreibt die Stätte als archäologisches Gebiet im Jordantal nördlich des Toten Meeres. Zum Welterbe gehören zwei zentrale Bereiche: Tell el-Kharrar, auch Jabal Mar Elias genannt, und das Gebiet der Kirchen des Heiligen Johannes des Täufers nahe am Fluss.
Wichtig ist hier die genaue Bezeichnung: Gemeint ist nicht das Bethanien bei Jerusalem, sondern ausdrücklich Bethanien jenseits des Jordan in Jordanien. Genau diese Unterscheidung sollte im Artikel klar bleiben. Offizielle jordanische Quellen nennen den Ort die Taufstätte, an der Johannes lebte und Jesus taufte. Für viele Besucher ist der Ort nicht nur wegen seiner religiösen Bedeutung wichtig. Viele beschreiben ihn auch als stillen, eindrucksvollen Platz, an dem Geschichte und Glaube sehr nah zusammenkommen.
Für Pilger ist Jordanien mehr als ein kulturell interessantes Land. Viele reisen dorthin, weil sie Orte sehen möchten, die direkt mit dem frühen Christentum verbunden sind. Die UNESCO betont, dass Bethanien jenseits des Jordan bis heute ein christliches Pilgerziel ist. Und genau das macht den Reiz für viele Menschen aus: Es geht nicht nur darum, etwas Historisches zu sehen, sondern an einem Ort zu stehen, der für viele Gläubige bis heute spirituelle Bedeutung hat.
Aber nicht jeder Besucher reist mit demselben Motiv. Manche kommen aus religiöser Überzeugung, andere aus historischem Interesse, und einige möchten den Ort einfach selbst erleben. Das macht die heilige Stätte des Christentums in Jordanien auch für Menschen interessant, die keine klassische Pilgerreise planen, sondern Religion, Geschichte und Landschaft zusammen erleben möchten.
Bethanien jenseits des Jordan liegt laut Visit Jordan nur etwa eine halbe Stunde mit dem Auto von Amman entfernt. In den offiziellen Broschüren wird die Strecke auch mit rund 45 Minuten angegeben. In der Praxis heißt das vor allem: Die Taufstätte lässt sich gut als Tagesausflug einplanen. Wer mehrere Orte kombinieren möchte, kann die Route oft gut mit dem Toten Meer verbinden. Für Planung, Übernachtung und Transfers kann auch ein ergänzender Blick auf Totes Meer Urlaub (Planung & Aufenthalt) sinnvoll sein.
Praktisch ist außerdem, früh am Tag zu starten, besonders wenn Bethanien jenseits des Jordan, der Berg Nebo und die Region am Toten Meer in einer Route zusammenkommen sollen. Für Eintritt und Organisation ist der Jordan Pass nützlich, weil sich die Eintrittskarte für Bethany Beyond the Jordan offiziell hinzufügen lässt. Auf der offiziellen Seite der Taufstätte wird außerdem erklärt, dass Shuttlebus und lokaler Guide im Eintritt enthalten sind.
Beim Thema Sicherheit sollte der Text sachlich bleiben. Ein Besuch der heiligen Orte ist grundsätzlich möglich, aber Reisende sollten vor der Abfahrt immer die aktuellen offiziellen Reisehinweise prüfen. Britische, schweizerische, österreichische und US-amerikanische Stellen betonen derzeit, dass die Sicherheitslage in der Region laufend beobachtet werden sollte und sich kurzfristig ändern kann. Für einen veröffentlichten Artikel ist daher eine vorsichtige Formulierung ehrlicher als ein pauschales „sicher“.
Für die Reisezeit gelten Frühjahr und Herbst meist als angenehmer, vor allem für längere Besuche im Freien. Offizielle Jordanien-Inhalte empfehlen für den Berg Nebo besonders die Monate März bis Mai sowie September bis November. Das passt auch gut zu Pilgerreisen, bei denen mehrere offene Stätten an einem Tag besucht werden.
Zu den wichtigsten christlichen Stätten in Jordanien gehören Bethanien jenseits des Jordan (Al-Maghtas), der Berg Nebo, Mukawir, Tall Mar Elias und Anjara. Diese Orte werden in offiziellen Materialien von Visit Jordan ausdrücklich als bedeutende Pilgerstätten genannt.
Die Taufstelle Jesu liegt nach offizieller jordanischer und UNESCO-Darstellung in Bethanien jenseits des Jordan / Al-Maghtas im Jordantal nördlich des Toten Meeres, auf der jordanischen Seite des Flusses.
Ein Besuch ist möglich, aber die Sicherheitslage sollte vor jeder Reise aktuell geprüft werden. Offizielle Reisehinweise mehrerer Staaten weisen darauf hin, dass sich die Lage in der Region kurzfristig ändern kann. Deshalb ist eine laufende Prüfung der offiziellen Hinweise sinnvoll.
Für Bethany Beyond the Jordan braucht man Eintritt. Der Jordan Pass erlaubt es, das Ticket offiziell hinzuzufügen. Laut offizieller Stättenseite sind Shuttlebus und lokaler Guide im Eintritt enthalten. Eine geführte Tour ist nicht zwingend, kann aber bei mehreren Stationen an einem Tag sehr hilfreich sein. jordanpass
Für viele Reisende sind Frühjahr und Herbst angenehmer, weil die Temperaturen meist milder sind als im Hochsommer. Gerade für Besuche an offenen religiösen und archäologischen Stätten ist das oft die praktischere Wahl.