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Ökologie und Natur

 

Jordaniens einziger Meereshafen, Aqaba, wird von rötlich gefärbten Bergen umringt, die reich an Phosphaten sind. Dahinter liegen die sandfarbenen Wüsten von Wadi Rum.

 

Das Rote Meer hat sauberes und kristallklares Wasser, unter dessen Oberfläche Jordaniens einzigartige Unterwasserwelt darauf wartet, von Tauchern entdeckt zu werden. Farbenprächtige Korallen, Schwämme und Seefächer sind hier die Heimat für Millionen von Fischen und Meerestieren. Selbst der größte Fisch der Welt, der Walhai, besucht diese nahrhaften Gewässer von Zeit zu Zeit. Diese harmlosen, freundlichen Riesen der Meere kommen hierher, um sich vom reichhaltigen Plankton in diesem Gebiet zu ernähren. Weitere Besucher dieses Meeres sind Schildkröten, Delfine und Seekühe.





Vogelbeobachtung


Jordanien ist ein ideales Ziel für Vogelliebhaber. Die verschiedenartigen Lebensräume, von felsigen Bergen über immergrüne Wälder bis hin zu rauer Steppe und heißen, trockenen Wüsten, bieten perfekte Lebensbedingungen für viele Arten hier einheimischer Vögel. Jordaniens Lage am Schnittpunkt von Europa, Asien und Afrika bedeutet außerdem, dass Zugvögel aus diesen drei Kontinenten bisweilen in derselben Gegend beobachtet werden können. 

Insgesamt 17 Regionen wurden in den Nationalparks Jordaniens bereits zu Important Bird Areas (IBAs), also bedeutenden Vogelgebieten erklärt. Die RSCN-Naturreservate sind ebenfalls IBAs. Fünf der IBAs stehen vollkommen unter Naturschutz, weitere fünf stehen teilweise unter Naturschutz und weitere zwei sollen noch zu Naturschutzgebieten erklärt werden.


Helfen auch Sie mit, dieses verletzliche Ökosystem unter Wasser für die nächsten Generationen zu schützen – halten Sie sich an die einfachen Regeln, die Ihnen Ihr Tauchlehrer vorgibt.



 

Es werden viele Maßnahmen ergriffen, um die Tierwelt im Roten Meer zu schützen, besonders im Hinblick auf den wachsenden Tourismus. An manchen Stellen wurden ausrangierte Schiffe und Militärfahrzeuge im Meer versenkt, um so ein künstliches Riff entstehen zu lassen. Diese Wracks bieten Korallen und anderen Meeresbewohnern Schutz und eine neue Heimat. Außerdem sind sie auch hochinteressante Ziele für Tauchgänge von Landbewohnern. Die Ausstellung des Instituts für Meeresforschung von Aqaba (Aqaba Marine Science Station) zeigt die Vielfalt der Unterwasserwelt im Golf von Aqaba und die Maßnahmen zu deren Schutz.


 

Aqaba Vogelobservatorium  

Die Grünflächen Aqabas, insbesondere die dichte Vegetation und die zugänglichen Teiche an den Kläranlagen, ziehen immer im Frühjahr und Herbst hunderttausende (wenn nicht Millionen) Zugvögel, die sich aus mehr als 350 verschiedenen Arten zusammensetzen, an. Zugvögel, die im Herbst von Europa nach Afrika fliegen, suchen in der Region passende Lebensräume auf, um letzte Vorbereitungen für ihre lange Reise über die Sahara zu treffen. Im Frühling suchen die Zugvögel in dieser Region Lebensräume jeglicher Art, denn Aqaba ist die erste Station nach einer zehrenden Überquerung der nordafrikanischen Wüsten.  

 


 

Die jordanische Gesellschaft für nachhaltige Entwicklung (Jordanian Society for Sustainable Development - JSSD) hat die Einrichtung von geschützten Gebieten in Aqaba in Zusammenarbeit mit der Aqaba Special Economic Zone Authority und der Aqaba Water Company ins Leben gerufen. Das Aqaba Vogelobservatorium verantwortet die Beobachtung und den Schutz der Vögel. Die Gesellschaft hat zudem ein Besucherzentrum und ein Forschungszentrum im Observatorium eingerichtet.

Das Besucherzentrum verfügt über einen Lehrraum, um Interessierten Schulungsprogramme anzubieten und das Bewusstsein für dieses Thema zu stärken. Das Observatorium umfasst ein Forschungszentrum mit entsprechenden Einrichtungen.

Innerhalb des Observatoriums führen Wege zu einem Beobachtungsturm - dies ist die beste Stelle, um Vögel zu sichten. Außerdem beiheimatet das Observatorium einen Naturgarten, in dem Besucher mehr über einheimische Pflanzen, die in der Region um Aqaba zu finden sind, erfahren. Der Garten ist zudem Heimat von einheimischen Vögeln, die auf diese Grünanlagen angewiesen sind.