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GESCHICHTE UND KULTUR
 

Die Festung von Karak ist ein dunkles Labyrinth aus Sälen mit gewölbten Decken und endlosen Korridoren. Die am besten erhaltenen Gänge verlaufen unterirdisch und sind über eine wuchtige Tür erreichbar (fragen Sie am Kartenschalter danach). Die Burg ist eher eindrucksvoll als schön, doch gibt sie dem Besucher einen tiefen Einblick in das architektonische und militärische Genie der Kreuzritter.



Wenn Sie vorsichtig sind, können Sie entlang den Zinnen der Westmauer laufen und die weitläufige Umgebung bewundern. An klaren Tagen können Sie über das Tote Meer bis zu den Olivenhainen am Stadtrand von Jerusalem blicken.

Abseits der Festung kann der Burgplatz besichtigt werden, wo wunderschöne osmanische Verwaltungsgebäude aus dem 19. Jahrhundert zu einem Touristenzentrum mit Restaurants, einem Kunsthandwerkszentrum und anderen Einrichtungen umgestaltet wurden, die alle um einen zentralen Platz gruppiert sind.



Die beeindruckendsten Türme (auf Arabisch „burj“) von Karak sind der Burj al-Banawi, ein runder Turm mit einer imposanten Inschrift, die mit zwei Panthern, dem Wahrzeichen des Sultans von Baybar, geschmückt ist, der Burj as-Sa’ub, selbst eine kleine Festung, und der Burj az-Zahir Baybars (oder Baybars-Turm), ein mächtiges Bauwerk, das dem Burgfried der Festung gleicht.

Karak hat noch immer eine große christliche Gemeinde, und viele der christlichen Familien von heute können ihren Stammbaum bis zu den Byzantinern zurückverfolgen.




Showbak



Ein einsames Zeugnis der glorreichen Kreuzzüge ist die eine knappe Stunde nördlich von Petra gelegene Burg Shobak. Die früher als „Mons Regalis“ (Königsberg) bezeichnete Burg Shobak stammt aus derselben turbulenten Epoche wie Karak. Sie thront auf der Seite eines Berges, und unter ihr ziehen sich weitläufige Obsthaine den Berg hinab. Das Äußere der Burg ist beeindruckend, mit einem Furcht einflößenden Tor und einem dreifachen Schutzwall. Trotz der Vorsichtsmaßnahmen des Erbauers fiel die Festung 75 Jahre nach ihrer Erstehung an Saladin. In den Festungsmauern finden sich noch immer die Inschriften seiner stolzen Nachfahren.



Archäologisches Museum (Karak Archaeological Museum)



Das Archäologische Museum in Karak wurde innerhalb der alten Festung eingerichtet, die Überreste aus den Zeitaltern der Moabiter im 1. Jahrtausend v. Chr., dem Zeitalter der Nabatäer, der Römer, der Byzantiner, des Islams und der Kreuzritter aufweist. Eröffnet wurde das Museum 1980.


Den Hauptteil des Museums bildet ein großer Raum in einem Gewölbe der Festung, das während der Epoche der Mamelucken als Wohnquartier für Soldaten diente. Die Sammlungen decken die neolithische Periode bis hin zur islamischen Epoche ab und stammen aus den Gegenden um Karak und Tafila. Zu den Fundstätten zählt auch Bab adh-Dhra’, berühmt für seine Grabstellen aus der Bronzezeit. Das Museum beheimatet Skelette und Tonwaren aus den Gräbern in Bab adh-Dhra’, aus der 2. Eisenzeit stammende Artefakte aus Buseirah, byzantinische Glasgefäße und Inschriften sowie nabatäische und römische Artefakte aus Rabbah und Qasr.

Das Museum befindet sich im westlichen Flügel der Festung von Karak. Dort werden Exponate aus 6000 vor Christus bis zum 14. Jahrhundert n. Chr. gezeigt, unter anderem Tonwaren und Münzen. 


Öffnungszeiten: 8:00 - 19:00 Uhr (April bis September) und 8:00 - 16:00 Uhr (Oktober bis März).

Tel: (03) 2351216


Der Eintritt für das Museum ist im Eintrittspreis für die Festung enthalten.




Islamisches Museum in Mazar (Mazar Islamic Museum)


Das Museum liegt in Al-mazar, nicht weit von Karak. Es beheimatet Gegenstände der islamischen Zivilisation und Kultur, unter anderem Skulpturen, Töpferwaren und Münzen. 

Öffnungszeiten: 8:00 Uhr - 15:00 Uhr (dienstags geschlossen).

Tel: (03) 2370319

Der Eintritt ist kostenlos.