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ERLEBNIS UND ABENTEUER


Vogelbeobachtung

Zugvögel:



In Azraq wurden schon viele Vogelarten registriert, die meisten von ihnen Zugvögel. Jordanien befindet sich auf der wichtigsten Verbindungstrecke zwischen Russland und Afrika, und viele Vögel machen in Azraq Halt, um sich auf der langen Reise auszuruhen. Mehrere Raubvogelarten legen während ihres Zugs im Herbst eine Trinkpause an den Teichen ein und jagen im Reservat, so der Wespenbussard und die Wiesenweihe. Weitere Zugvögel sind beispielsweise der Kampfläufer, der Säbelschnäbler, der Strandläufer, der Seeregenpfeifer und der Flussregenpfeifer.


Überwinternde Vögel:

 

Viele Vogelarten verweilen über einen längeren Zeitraum und nutzen Azraq zum Überwintern. Zu diesen Arten gehört der große und majestätische Kranich. Im Flug wirkt der Kranich mit seinen breiten Flügeln, dem lang gestreckten Hals und den langen Beinen riesig. Schon von weitem hört man die lauten, nasalen Geräusche, mit denen er sein Näherkommen ankündigt. Kraniche fliegen in Familiengruppen in V-förmiger Formation oder in Form einer versetzten Reihe. Im Frühling führen Kraniche ein Balzritual durch, bei dem sie ihre Federn aufrichten, trompetende Geräusche von sich geben und sich tief verneigen. Es überwintern auch verschiedene Entenarten, zum Beispiel Goldente, Löffelente, Krickente, Pfeifente und Stockente. Im Herbst oder Winter können Sie vielleicht auch ein Blässhuhn dabei beobachten, wie es nach Pflanzen und kleinen Tieren taucht.

Brütende Vögel:

Mit der Wiederherstellung des Marschlands sind mehrere Vogelarten zum Brüten nach Azraq zurückgekehrt, zum Beispiel die Wüstenläuferlerche, der Seidensänger, der Weißflügelgimpel und die Rohrweihe. Die in den Wattlandschaften während der Trockenperiode gebildeten Salzhügel sind wichtige Brutbereiche. Besonders außergewöhnlich war es, ein Paar seltene und vom Aussterben bedrohte Marmelenten beim Brüten beobachten zu können.



Einheimische Kultur
 

Die Menschen von Azraq:

Die Gegend von Azraq hat wegen der vorteilhaften Lage und der Wasserressourcen eine lange und vielfältige kulturelle Tradition. Sie wurde als Station für Pilger auf dem Weg nach Mekka und Medina sowie als militärischer Standort für viele Armeen genutzt. Heute befinden sich in der Nähe des Naturschutzgebiets zwei Ortschaften. Interessanterweise wurden beide Dörfer von Menschen gegründet, die vor religiöser Verfolgung in ihren Heimatländern fliehen mussten. 

Nord-Azraq wird hauptsächlich von Drusen bewohnt, in Süd-Azraq leben vor allem Tschetschenen.

 Beide Gruppen von Dorfbewohnern nutzen das Feuchtgebiet traditionell als Wasserquelle für die Viehzucht und als Weidefläche für ihre Büffel und Pferde. Als das Feuchtgebiet ausgetrocknete, haben sich die Dorfbewohner Dienstleistungsberufen zugewandt und betreiben jetzt Restaurants und Geschäfte am Highway zwischen Saudi-Arabien und Irak. Die Salzgewinnung in Qa’al Azraq bietet weiterhin Arbeitsmöglichkeiten für mehrere Dorffamilien.



Ausflugsvorschlag: Die Kultur der Drusen und Shishan:


Genießen Sie traditionelles Essen und entdecken Sie die Lebensart der einheimischen Drusen. Es wird ein traditionelles Gericht eines der beiden Stämme serviert. Besuchen Sie den Ort und die umliegenden Farmen, und entdecken Sie von der Natur inspirierte Handwerkskunst.

Weitere Informationen erhalten Sie in der RSCN-Zentrale unter:
Telefax: +962 6 4616523/4616483.

Wenden Sie sich wegen Reservierungen in der Region Azraq an die Verwaltung des Feuchtgebiets unter: Telefax: +962 3 3835225.