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Glaube und Religion

Amman ist eine der ältesten dauerhaft bewohnten Städte der Welt. Sie wird des öfteren in der Bibel erwähnt und war damals unter dem Namen Rabbath-Ammon bekannt. Später wurde die Stadt in Philadelphia (nach dem damaligen ptolemäischen Herrscher Philadelphos) umgetauft und wurde Teil der Decapolis, einem Bündnis von zehn römisch regierten Stadtstaaten einschließlich Jerash, Gadara (das heutige Umm Qais), Pella, Arbila (Irbid) und anderen. Während der byzantinischen Periode war Philadelphia Sitz eines christlichen Bischofs. In dieser Zeit entstanden mehrere beeindruckende Kirchen.



Die Zitadelle, die über der Stadt auf dem Hügel Jabal al-Qala'a thront, ist der Standort des antiken Rabbath-Ammon. Ausgrabungen haben an dieser Stelle römische, byzantinische und frühe islamische Funde zu Tage geführt. Der beeindruckendste Fund ist al-Qasr („der Palast“), der aus der islamischen Zeit der Umayyaden stammt. In der Nähe befinden sich auch die Ruinen des Umayyaden-Palastes.

Nicht weit davon entfernt steht die Ruine einer kleinen byzantinischen Basilika, während sich etwa 100 Meter südlich der Kirche die Überreste eines Gebäudes befinden, von dem man annimmt, dass es ein Tempel des Herkules war. Dieser Tempel ist auch als Großer Tempel von Amman (Great Temple of Amman) bekannt und wurde während der Herrschaft von Kaiser Marc Aurel gebaut.



Die King Hussein Moschee, auch bekannt als al-Husseini-Moschee wurde 1924 auf dem Grundriss einer früheren Moschee im osmanischen Stil errichtet. Ammans berühmter Goldener Souk ist ganz in der Nähe der Moschee.

Die Moschee wurde 2006 eröffnet und ist seitdem die Nationalmoschee. Es ist zudem die größte Moschee des Landes und wurde gebaut, um an die Architektur der Omayyaden, die in vielen historischen Sehenswürdigkeiten in Jordanien zu finden ist, zu erinnern.