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Geschichte und Kultur

Ammans Geschichte reicht neun Jahrtausende zurück bis in die Steinzeit. Amman kann mit einer der größten neolithischen Siedlungen (ca. 6500 v. Chr.) aufwarten, die je im Nahen Osten freigelegt wurden. Auf dem Zitadellenhügel befinden sich frühe Bronzezeit-Gräber (3300-1200 v. Chr.).

Zu Beginn der Eisenzeit wurde Amman die Hauptstadt der Ammoniter. Amman wird auch in der Bibel unter dem Namen Rabbath-Ammon erwähnt. Außerdem ist Amman der Ort, an dem König David von Israel Uriah den Hethiter tötete. Zu dieser Zeit war die Stadt von Festungsmauern umgeben (die besterhaltenen Abschnitte kann man heute noch bewundern), aber gegen König Davids Angriff waren sie kein Schutz. Seine Truppen besiegten die Ammoniter, und die Region wurde für Jahrhunderte, abgesehen von einem kurzen Zeitraum im 9. und 8. Jahrhundert v. Chr., nacheinander von Assyrern, Babyloniern und Persern regiert. Im vierten Jahrhundert v. Chr. wurde die Stadt in „Philadelphia“ umgetauft, nach ihrem damaligen ptolemäischen Herrscher Ptolemäus II. Philadelphos.



Es schloss sich die seleukidische und nabatäische Herrschaft bis 63 v. Chr. an. Danach wurde die Region dem Römischen Reich einverleibt und der römische General Pompeius annektierte Syrien und nahm Philadelphia in die Dekapolis auf – einem Bündnis von zehn freien Stadtstaaten, die Rom loyal gegenüberstanden. Die Römer haben die Stadt erneuert und Kolonnaden, Bäder, ein Theater und eindrucksvolle öffentliche Gebäude errichtet. Philadelphia lag plötzlich im Zentrum der neuen römischen Provinz Arabia und somit im Zentrum lukrativer Handelswege, die vom Mittelmeer bis in das Hinterland nach Indien und China sowie nach Norden und Süden reichten. Die Stadt florierte.



Während der byzantinischen Periode, in der das Christentum Staatsreligion des Oströmischen Reichs wurde, war die Stadt Sitz eines christlichen Bischofs. In dieser Zeit entstanden zwei Kirchen. Im siebten Jahrhundert breitete sich der Islam von der arabischen Halbinsel nach Norden aus und übernahm 635 n. Chr. die Vorherrschaft im Land. Die Stadt kehrte wieder zu ihrem ursprünglichen semitischen Namen Ammon zurück, oder Amman, wie wir sie heute kennen.


Die zahlreichen Machtwechsel in den folgenden Jahrhunderten leiteten den Niedergang Ammans ein. Während der Kreuzzüge und unter der Herrschaft der ägyptischen Mamelucken verlor Amman seine Bedeutung an das aufstrebende Kerak im Süden. Eine Überlieferung aus dem Jahre 1321 n. Chr. bezeichnete Amman als „sehr alte Stadt, die noch vor den Tagen des Islams zerfiel; durch die imposanten Ruinen fließt der Fluss al-Zarqa.“

Unter der osmanischen Herrschaft blieb Amman ein unbedeutendes Dorf. Zu dieser Zeit war Salt die wichtigste Stadt in der Region. Aus dem Jahre 1806 ist bekannt, dass die Stadt, abgesehen von Beduinen, unbewohnt war.

Der Weggang der Osmanen aus der Region fiel mit der Flucht unzähliger Tscherkessen und anderer verfolgter Muslime aus dem Kaukasus zusammen. Sie fanden Zuflucht in der Gegend und gründeten eine Siedlung am Ostufer des Jordans. Obwohl die Tscherkessen hauptsächlich Bauern waren, befanden sich unter ihnen auch Gold- und Silberschmiede sowie andere Handwerker. Es dauerte nicht lange, bis sie erste Straßen anlegten, die ihre Siedlung mit Amman verbanden. So begann der Handel erneut zu florieren.





Doch erst der Bau der Hejaz-Bahnstrecke erweckte die Stadt wieder zum Leben. Sie verband Damaskus mit Medina und führte auch durch Amman. Im Jahre 1902 war Amman wieder zum Verkehrsknotenpunkt einer geschäftigen Handelsroute aufgestiegen und die Bevölkerung wuchs. 1905 lebten 3000 Menschen verschiedenster Herkunft in Amman.

Am 15. Mai 1923 entstand das Emirat von Transjordanien mit Emir Abdullah, einem Haschemiten und direkten Nachfahren des Propheten Mohammed (Friede sei mit ihm), als unangefochtenem Oberhaupt. Am 22. März 1946 errang Transjordanien seine Unabhängigkeit. Zwei Monate später wurde Emir Abdullah König und das Land in „Haschemitisches Königreich von Jordanien“ umbenannt mit Amman als seiner Hauptstadt.  




KULTUR
 



In den darauf folgenden Jahrzehnten breitete sich die florierende Stadt immer weiter aus und wuchs zu einer modernen, betriebsamen Handelsmetropole mit über zwei Millionen Einwohnern heran. An die Stelle älterer Wohnhäuser traten exzellente Hotels und andere Übernachtungsmöglichkeiten, Gourmet-Restaurants, Cafés, Einkaufszentren, Büros und luxuriöse Villen. Trotzdem können noch große Teile der alten Stadt bewundert werden.

Neben zahlreichen archäologischen Stätten bietet Amman viele Museen, Kunstgalerien und Kulturzentren sowie Theater und Kinos.


Die Royal Film Commission of Jordan

Die Royal Film Commission of Jordan hat die Entwicklung einer international wettbewerbsfähigen Filmindustrie in Jordanien zum Ziel. Die Kommission entwickelt und fördert eine jordanische Filmkultur und ermutigt Jordanier außerdem, ihren Ideen, Geschichten und Meinungen mit Hilfe von Filmen und audiovisuellen Medien Ausdruck zu verleihen. Die Kommission bietet dem Publikum die Gelegenheit, mit Filmemachern zusammenzukommen und Independent- oder Experimentalfilme anzusehen. Ziel ist es, den Dialog zu eröffnen, Ideen auszutauschen und so eine Medienbildung zu kultivieren. 

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