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Ökologie und Natur

Der große Pinienwald, der sich von Ajlun Richtung Norden erstreckt, ist eine einzigartige ökologische Ressource. Er ist das südlichste Pinienwaldgebiet der Welt. Die kühlen Wälder der Gegend, die wunderschönen Picknick-Plätze und die ausgiebigen Wanderwege ziehen in der Zeit zwischen April und Oktober viele Besucher an, speziell aus der Golfregion und anderen wärmeren Gegenden des Nahen Ostens.




Die Kombination aus schattigen Wäldern, sauberer Luft und angenehmen sommerlichen Temperaturen, die einfache Anreise vom Norden Jordaniens sowie die vielen archäologischen Sehenswürdigkeiten machen die Region zum führenden Ziel für Touristen aus dem In- und Ausland.



  
Naturschutzgebiet Ajlun

Das Naturschutzgebiet Ajlun befindet sich im Bergland um Ajlun (im Norden von Amman). Es ist eine mediterrane Hügellandschaft, die von Eichen- und Pistazienwäldern geprägt wird. Das Gebiet wurde 1988 zum Naturschutzgebiet erklärt, als ein Programm zur Aufzucht von Rehwild in Gefangenschaft ins Leben gerufen wurde.




Das Naturreservat (13 Quadratkilometer) befindet sich in einem Gebiet, das Eshtafeena genannt wird. Die Royal Society for the Conservation of Nature (Königliche Naturschutzgesellschaft) hat zwei Wanderwege und einen Platz mit Übernachtungsmöglichkeiten anlegen lassen.

Ajluns Wälder bestehen zum Großteil aus Eichenwald, in dem aber auch verschiedenste andere Baumarten wie Pistazien-, Pinien-, Johannisbrot- und Erdbeerbäume zu finden sind. Diese Bäume spielen seit jeher eine wichtige Rolle für die Menschen in der Region, sei es wegen des Holzes, der Schönheit der Landschaft oder auch oft als Nahrungsmittel oder Medizin.

Das Rehwild hat sich an den Wald als neue Heimat gewöhnt und ernährt sich von einer Vielzahl von Bäumen, Sträuchern und Gras. Die reichhaltigen, mediterranen Wälder in der Region Ajlun bieten seit Jahrtausenden einen idealen Lebensraum. Die Abholzung der letzten 200 Jahre und das Vordringen der Wüste haben jedoch dazu geführt, dass der Bestand an Rehwild abgenommen hat. Daher wurden 1988 drei Rehe im Aufzuchtbereich des Ajlun-Naturreservats angesiedelt, die aus einem ähnlichen Reservat in der Türkei stammten. Die Anzahl der Tiere nimmt inzwischen wieder zu.

Ein weiteres früher in Jordanien einheimisches Tier ist der mesopotamische Damhirsch. Dieses Damwild ist vermutlich um die Jahrhundertwende ausgestorben, inzwischen gibt es jedoch Programme, um das Tier hier wieder heimisch zu machen. Der mesopotamische Damhirsch besitzt ein braun-gelbliches Fell.